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Wildpferd


Das Konik ist auf Howrse eine Wildpferderasse und stammt aus Polen.

ErscheinungsbildBearbeiten

Das Konik ist ein Tier mit einer Größe von ca. 130 bis 140 Zentimetern. Das Pony weist einen mittelgroßen Kopf, kleinere Ohren, einen kurzen Hals mit einer kurzen aber dennoch kräftigen Mähne und einen langen, breiten und stabilen Rumpf auf.

Trotz der guten Bemuskelung hat das Konik kurze, kräftige Beine und eine harte Hufe.

Zwei Typen existieren unter dem Konik:

  • Ursprungstyp: Kräftiges und kompaktes Tier mit einem Stockmaß von 140cm.
  • Sporttyp: Elegant und leichter mit einem Stockmaß von 145cm. Der Einfluss des Arabers und des Shagya-Arabers tritt deutlich hervor.

Die Fellfarben des Tieres sind die Grau-Mausgrautöne. vereinzelnd tritt ein Braunton auf. Abzeichen sind in der Zucht nicht erwünscht. Nur sehr sehr selten treten Rappen und Füchse auf. Typische Merkmale sind der Aalstich und die Zebrastreifen an den Beinen.

WissenswertesBearbeiten

  • Die Rasse stammt direkt vom Tarpan ab. 1806 musste der Tierpark des Grafen Zamoyski aufgeben. Somit wurden die letzten Tarpane mit heimischen Ackerpferden zusammen in Herden vermischt und es entwickelte sich die Rasse des Koniks.[1]
  • Da die Winter hart waren musste der Graf die Tiere an seine Bauern verschenken, welche jedoch das Tier mit weiteren Pferderassen ziellos kreuzten.[1]
    • Die Klimabedingungen waren jedoch sehr hart und so setzten sich die Gene des Tarpan durch, da dieses Urpferd sich bestens an das raue Klima angepasst hatte.
  • Erst 1915 züchtete man Koniks gezielt. feste Merkmale der Tiere wurde der Aalstrich, die Zebrastreifen und das mausgraue Fell.
  • Als 1918 Polen seine Unabhängigkeit nach dem ersten Weltkrieg zurückgewann bekamen die Pferde auch den offiziellen Namen "Konik". In mitten des ersten Weltkriegs hieß die Rasse "Panjepferde", welche zum Transportmittel für deutsche und russische Truppen eingesetzt wurde.[1] [2]
  • Später wurde die Rasse zusätzlich in manchen Gebieten und Arabergestüten wie das Janów Podlaski gekreuzt.[3][4]
  • Um weitere Fremdgene in die Zucht der Koniks einzubringen richteten die Züchter Reservate ein um den natürlichen Genpol zu erhalten.
    • Auch startete 1936 der Versuch durch das Konik den Tarpan wieder zurück zu züchten. Das Experiment scheiterte jedoch, da Polen durch den zweiten Weltkrieg involviert war.
  • Seit 1955 errichtete die polnische Akademie der Wissenschaft auf der Halbinsel Masuren eine Forschungsstelle mit 40 Tieren. Zusätzlich leben im Umkreis auch die Pferderasse Schweiken, eine Pferderasse ähnlich dem Konik aus dem sich der Trakehner entwickelte.[5][6]
  • Da die Rasse schon seit vielen Jahrhunderten in Polen gezüchtet wird, hat es die Entwicklung vieler anderer Rassen in Polen als auch in anderen Ländern wie Deutschland verändert. Beispielsweise erkennt man noch heute die Gene des Konik in den Dülmener Wildpferden und in dem Heckpferd, das aus einer Mischung von Konik, Dülmener, Isländer, Przewalski-Pferd und Gotland-Ponys besteht.
  • Zur Zeit leben etwa 1.400 Konikpferde auf der Welt. Das Problem ist hierbei der Genetischer Flaschenhals und die somit aufkommende Inzuchtsproblematik. [1]


BilderBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

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