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Dülmener Wildpferd

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Wildpferde


Das Dülmener Wildpferd gehört auf Howrse der Spezies der Wildpferd an und kommt aus Deutschland.

ErscheinungsbildBearbeiten

Das Dülmener Wildpferd ist ca. 125 bis 140cm groß, besitzt einen typischen Ponykopf, einen mittellangen Hals, einen kräftigen Rumpf, gerade und straffe Beine und harte Hufe.

Durch die verschiedenen Kreuzungen der Pferderassen unterscheiden die Züchter von drei verschiedenen Arten des Dülmener Pferdes:

Weiße Abzeichen sind eher selten, jedoch ist ein Aalstrich fast immer vorhanden und eine typische Zebrierung als Merkmal primitiver Pferde.

WissenswertesBearbeiten

  • Schon seit 1316 wurden die Wildpferde urkundlich erwähnt. Damals lebten die Pferde in der Merfelder Bruch mit einem Lebensraum von 4.000ha Fläche, die jedoch durch die Urbanisierung stark reduziert wurde.[1]
  • Um 1850 sorgte die adeligen Familie Croÿ dafür, dass 20 Pferde auf seinem Land leben durften. Sie bildeten den Grundstock für 200 Tiere, welche das Gebiet des Herzogs vor Verwilderung als Nebeneffekt retteten.[2]
  • Um 1939 wurden kleine Ponyrassen wie das Welsh-Cob mit den Dülmenern gekreuzt. Bei der Zusammenlegung der Herde wurden auch der Restbestand von Emscherbrücher Pferde zur herde geschickt. 1926 starb die Rasse aus, da sie sich mit den Genen der Dülmener in der Zeit vermischt hatte.
  • Ab 1944 ließ man die Tiere wild, sorgte sich jedoch nach dem zweiten Weltkrieg nach der Erhaltung des Wildpferdecharakters.
  • Zwei Fremdkreuzungen wurden dennoch um 1950 zugelassen:
    • 1950 wurde ein Exmoorhengst in die Zucht eingeschlossen. Durch ihn veränderte sich die Fellfarbe leicht und die Pferde bekamen zudem auch ein Mehlmaul und einen kräftigeren Körperbau.[2]
    • Als 1957 das Grundstück von dem Gestüt Popielno aufgekauft wurde beeinflusste die Fremdkreuzung des Konikhengstes "NugatXII" die Zucht der Dülmer bis 1963.[3]
  • Heutzutage gibt es ca. 300 Tiere auf einer Fläche von 3,5 Quadratkilometern. Der Eingriff der Menschen ist nur in sehr harten Wintern durch Futterstellen gegeben. Die Tiere werden nicht ärztlich versorgt.[1]
    • Dennoch stehen die Tiere auf der "Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen" auf "extrem gefährdet".
  • Seit 1907 werden jeden letzten Samstag des Monats Mai Junghengste eingefangen und an private Verkäufer versteigert.[4][5]
    • Durch diese Veranstaltung wird die natürliche Auslese künstlich hergestellt. Einzig allein ein bis zwei Hengste bleibt bei den Stuten. Würden mehrere Hengste bei der Herde bleiben, so wäre die Gefahr vor Inzucht und Rangkämpfen gegeben.[1]

BilderBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

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